Brustvergrösserung: Schön natürlich mit Eigenfett

Avatar of Felix Bertram Von Felix Bertram, 13. April 2017 ( Allgemein )

Der Trend zu sanfteren Methoden ist in der Schönheitschirurgie schon länger zu beobachten. Auch bei Brustvergrösserungen ist Natürlichkeit das neue Mass der Dinge und in der skinmed Klinik gefragter denn je: „Immer mehr Frauen interessieren sich für eine Behandlung mit Eigenfett“, sagt der Plastisch-Ästhetische Chirurg Dr. Sascha Dunst, der das so genannte Lipofilling gern Patientinnen empfiehlt, die sich ein volleres, vollkommen natürlich wirkendes Dekolleté ohne den Einsatz von Fremdstoffen wünschen. „Die Komplikationsrate ist sehr gering, da keine aufwendige Operation notwendig ist und es sich bei Eigenfett um körpereigenes Material handelt“, nennt der skinmed-Experte weitere Vorteile der Methode. 

»Indem wir das Fett für die Brustvergrösserung aus überflüssigen Fettpolstern gewinnen, können wir gleichzeitig störende Problemzonen reduzieren und die Patientinnen doppelt glücklich machen«

In mehreren Schritten zum Traumdekolleté

Im ersten Beratungsgespräch spricht Dr. Sascha Dunst mit seinen Patientinnen über ihre Wünsche, evaluiert die vorhandenen Eigenfett-„Reserven“ und kann dann per 3-D-Simulation am Computer auch schon ein annähernd realistisches Bild des zu erwartenden Ergebnisses darstellen. Der Eingriff findet ambulant in örtlicher Betäubung oder leichtem Dämmerschlaf statt. Im ersten Schritt entnimmt der erfahrene Arzt das Füll-Material für den neuen Traumbusen aus Depots an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln. „Indem wir das Fett für die Brustvergrösserung aus überflüssigen Fettpolstern gewinnen, können wir gleichzeitig störende Problemzonen reduzieren und die Patientinnen doppelt glücklich machen“, so Dr. Sascha Dunst.

Nachdem er das abgesaugte Fett aufwändig aufbereitet und durch den Entzug von Flüssigkeit verdichtet hat, injiziert er das Transplantat über spezielle Kanülen in fest definierte, flächige Bereiche der Brust. Dabei ist es wichtig, dass Fett nicht in grösseren Portionen, sondern nach Möglichkeit Fettzelle für Fettzelle dreidimensional ins Brustgewebe einzubringen. Nur so können die implantierten Zellen an das Gefässsystem Anschluss finden und anwachsen. Dr. Sascha Dunst: „Da das Verfahren in den letzten Jahren stark verfeinert wurde, heilen innerhalb von wenigen Wochen etwa 80 Prozent der Fettzellen ein und wir erreichen damit einen lebenslang anhaltenden Vergrösserungseffekt. Die Methode ist übrigens auch hervorragend geeignet, um asymmetrisch geformte Brüste auszugleichen sowie kleinere Konturdefekte nach einer Brust erhaltenden Therapie.“ 

Brustvergrösserung ohne „verräterische“ Spuren

Mit Eigenfett können die Brüste in einer Sitzung um durchschnittlich eine halbe Körbchengrösse vergrössert werden. Soll mehr Volumen pro Seite erreicht werden, ist eine zweite, manchmal eine dritte „touch-up“-Behandlung zur Optimierung des Effektes notwendig. Frauen, die mit der Form ihrer Brüste unzufrieden sind oder sich einen Aufbau um mehrere Körbchengrössen wünschen, erzielen nach wie vor mit Silikon-Implantaten die besten Ergebnisse.

„Nach der Brustvergrösserung mit Eigenfett sind unsere Patientinnen schnell wieder fit, müssen keine grösseren Einschränkungen oder Schmerzen befürchten“, so Dr. Sascha Dunst. Nur Sport ist für die nächsten vier Wochen tabu. Und Druck auf die Brust sollte vermieden werden, weil dadurch die Durchblutung behindert und das Einheilen der Zellen gestört werden kann. Auch sonst verblasst die Erinnerung an den Eingriff sehr schnell: Es bleiben nur kleine, kaum sichtbare Narben an den Stellen, wo das Fett entnommen wurde, während die zwei Millimeter kleinen Einstiche an den Brüsten schon nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr zu erkennen sind.

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