Bunte vom 19.06.2019

Quelle/© Bunte, Yvonne Walbrun vom 19.06.2019
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Zu viel Bildschirm- oder Handy-Nutzung ist ungesund für unsere Haut! Zum Glück gibt es gute Mittel dagegen.

Kintterfalten von der “Tagesschau”, Pigmentflecken durch Online-Shopping oder Schildkrötenhals dank Instagram? Das hat weder etwas mit schlechten Nachrichten zu tun noch mit verpassten Schnäppchen oder stupiden Posts. Der Verursacher heißt in allen drei Fällen Blue Light. Das ist das blaue Licht aus Smart- phone, Tablets, LED-Fernsehern, Computern oder Neonröhren. Und es bringt nicht nur den Schlaf-wach-Rhythmus durcheinander und schadet den Augen, sondern soll laut aktueller Studien auch Falten und Hautschäden verursachen!

„Blue Light – auch bekannt als HEVL (High Energy Visible Light) – gehört zum normalen Lichtspektrum und macht einen wesentlichen Anteil unseres Tageslichts aus. Allerdings wird es auch von Handys, Tablets, PCs und TV-Monitoren abgestrahlt“, erklärt der Schweizer Dermatologe und skinmed-Chefarzt Dr. Felix Bertram.

Das Fatale daran: „Blue Light dringt tiefer in die Haut ein als UV-Licht. Dort verursacht es oxidativen Stress, produziert also sogenannte freie Radikale. Die wiederum führen zu Zellschäden und beschleunigen damit die vorzeitige Hautalterung. Auch für Pigmentstöerungen könnte Blue Light ein Auslöser sein.”

Das Ausmass der Schäden ist dabei abhängig von der Kontakthäufigkeit und Nähe zu Handys, Tablets und Co. Das Problem dabei: Weder im Freien noch in geschlossenen Räumen entkommt man der Strahlung und die klassischen Sonnenschutzprodukte sind machtlos gegen diesen Licht-Smog. Was also tun? Das Schlüsselwort sind Antioxidantien. „Es gibt diverse Produkte auf dem Markt, die derartige Wirkstoffe enthalten und speziell zum Schutz gegen Blue Light entwickelt wurden“, so Bertram. Und auch darüber hinaus gibt es ein paar Möglichkeiten, die für Schutz sorgen: zum Beispiel Kopfhörer, um den Abstand zum Gerät zu erweitern, oder sogenannte Blue-Light-Filter-Apps, den Nachtmodus am Handy einschalten oder das Gerät einfach mal zur Seite legen. Also dann: bye-bye, Blues!


Lesen Sie den Bunte-Artikel über Blue Light mit Dr. Felix Bertram hier als PDF.