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Warum Diäten nichts bringen

In der Januarkolumne der Aargauer Zeitung erklärt Dr. Felix Bertram, warum nicht die Festtage Schuld sind an zusätzlichen Kilos – und was man dagegen tun kann.

(Auszug von Opens external link in new windowwww.aargauer-zeitung.ch:)
«Wir könnten an den Festtagen eigentlich essen, was wir möchten, es wäre kein Unterschied auf der Waage zu erkennen. Ich befürchte vielmehr, dass das davor und danach ein gewichtiges Problem darstellt. Wenn ich nur bedenke, wie viel Schoggi, Chrömli und Schaumweine bereits vor Weihnachten verschenkt werden – alles wunderschöne Gesten, die uns sehr zu Herzen gehen, und wofür wir sehr dankbar sind. Allerdings haben diese leckeren vorweihnachtlichen Gaben einen hohen Hüftgold-Index und verewigen sich gerne in Form einer Hosengrösse nordwärts. Zu Beginn des Jahres zeigt sich in unserer Klinik ein klarer Beratungspeak zum Thema Liposuktion – auf Deutsch: Fettabsaugung. Viele Anfragen müssen wir aber leider enttäuschen, denn die Liposuktion ist kein Diät-ersatz. Vielmehr eignet sie sich hervorragend, um einzelnen Fettdepots abzutragen, die trotz Sport und Diät nicht verschwinden. Hüften, Reiterhosen und die männliche Fettbrust sind klassische Behandlungsareale. Wer aber schlicht und einfach an gut verteilten Zusatzkilos leidet, muss das Thema anders angehen, und zwar nicht zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten. «Diät» ist ein Begriff, den ich aus meinem Wortschatz gestrichen habe. Diäten bringen nichts oder führen via Jojo-Effekt sogar zum Gegenteil. Wer dauerhaft in Form bleiben möchte, dem bleibt – neben Sport und Bewegung – eigentlich nichts, ausser seine Ernährung konsequent umzustellen. Ist gar nicht so schwer, wenn man ein paar Dinge beherzigt. So habe ich zum Beispiel einen Belohnungstag pro Woche eingeplant: Einen Tag, an dem ich nach Lust und Laune essen kann, was ich möchte. Pizza, Schoggi und dazu ein schönes Bier trinken. Der Körper kann das gut wegstecken und setzt kein Gewicht an, wenn man es bei diesem einen «Fress»-Tag belässt. Neuere wissenschaftliche Forschungen haben zudem ergeben, dass das sogenannte «intermittierende Fasten» einen gute gewichtserhaltende, oder -reduzierende Massnahme sein kann. Dafür sollte man die 16:8 Regel einhalten: Das heisst, zwischen der letzten Mahlzeit am Abend folgt eine 16-stündige Fastenpause bis zur nächsten Mahlzeit am Folgetag. Auf die 16-stündige Fastenperiode folgt eine 8-stündige Phase, in der gespeist werden darf. Wer dann noch versucht – abgesehen von seinem «Belohnungstag» –, möglichst frische und unverarbeitete Lebensmittel in seinen Speiseplan zu integrieren, reich an Eiweiss, Gemüse und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, dafür arm an Industriezucker und Weissmehl; der hat gewonnen. Wer das beherzigt, kann die Weihnachtszeit frei von schlechtem Gewissen als wohlverdiente Ausnahme betrachten.»

Initiates file downloadDen ganzen Artikel lesen Sie hier als PDF oder direkt auf der Opens external link in new windowWebsite der Aargauer Zeitung.

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