Aargauer Zeitung vom 19.01.2021

(Auszug aus dem Artikel)
SRF zeigt eine DOK-Sendung über «das optimierte Gesicht». Zu sehen ist der Lenzburger Skinmed-Arzt Sascha Dunst.

Dr. Sascha Dunst SRF DOK skinmed

Keine «gezogenen, maskenhaften Gesichter»

Sie ist 70 Jahre alt, heisst Maria Müller, fühlt sich jünger, als sie glaubte, auszusehen. Sie ist in den letzten Jahren fast nur noch mit einem Halstuch herumgelaufen, hat sich an dem gestört, was man umgangssprachlich «Truthahnhals» nennt. Dann sah sie in der Sendung «LifeStyle» (wird unter anderem von Tele M1 ausgestrahlt), wie bei einer Frau dieser Makel chirurgisch entfernt worden ist. Und schliesslich hatte sie den Mut, sich selbst operieren zu lassen – vor der ganzen Fernsehnation.

Maria Müller ist die Hauptprotagonistin in der SRF-«DOK»: «Das optimierte Gesicht – Von Botox, Fillern und Facelifts» (Donnerstag, 20.15 Uhr). Operiert wurde sie in Lenzburg. Von Sascha Dunst (53), Facharzt FMH für Plastische und Ästhetische Chirurgie bei Skinmed, der Klinik von AZ-Kolumnist Felix Bertram (46).

Der Zuschauer lernt im Film Maria Müller kennen. Wie sie in Wetzikon, ZH lebt. Wie sie, die noch nie mit ästhetischer Chirurgie zu tun hatte, dem Doktor ihren schlaffen Hals zeigt, sich ein Lifting im unteren Gesichtshalsbereich wünscht. «Die Schlupflider störten sie nicht, nur der Truthahnhals», berichtet Sascha Dunst.

Im SRF-«DOK» sind noch zwei weitere Patientinnen von Sascha Dunst zu sehen: eine 44-Jährige, die sich mit Botulinumtoxin und Hyaluronsäure die Falten und Lippen unterspritzen lässt, und eine 37-Jährige, die eine Gesichtsverjüngung mit Eigenblut macht (ein sogenanntes «Vampirlifting»).

Möglichkeiten werden in der Beratung aufgezeigt

Sascha Dunst zählt zu den gefragtesten plastischen Chirurgen der Schweiz und hat über 17 Jahre Erfahrung in der Branche. Er erinnert daran, dass früher Faceliftings mit «gezogenen, maskenhaften Gesichtern» gleichgesetzt wurden. Dies sei aber schon lange vorbei, wie man auch im «DOK»-Beitrag sehe. «Heute bleiben sie natürlich», so Dunst. «Das Facelifting hebt die Ausstrahlung, entfernt gewisse Alterszeichen – ohne dass der Charakter des Gesichts leidet.» Die Ansprüche der Patientinnen und Patienten seien mit den Jahren gestiegen. Aber auch die Fähigkeiten der Ärzte. Denn Medizin sei eine Erfahrungswissenschaft kombiniert mit dem Willen, innovativ zu sein, Neues herauszufinden. Neben den Faceliftings haben sich auch die Möglichkeiten der Unterspritzungen deutlich weiterentwickelt. Moderne Methoden wie die Gesichtsverjüngung mit Radiofrequenz sind weitere neue Möglichkeiten. «Viele Korrekturen kann man ohne Operation bewirken. Aber auch die Kombination aus Operation und weiteren Methoden kann das Mittel der Wahl sein.» Die Möglichkeiten und ihre Vor- und Nachteile werden vom Arzt in der Beratung aufgezeigt.

Aus Sicht des Arztes sind kosmetische Eingriffe salonfähig geworden. Und das in allen Schichten und in allen Altersklassen.

«Das optimierte Geischt» – Bericht der Aargauer Zeitung über den DOK-Beitrag mit Dr. Sascha Dunst (PDF).