Muttermale

Der meist harmlose Schönheitsfleck

Behandlung:

Entfernung von Muttermalen

Behandlungsdauer:

ca. 30 Minuten

Narkose:

Lokalanästhesie

Klinikaufenthalt:

ambulant

Nachbehandlung:

keine

Fit für den Alltag:

In den ersten 3 Tagen nach der Behandlung sollte der Bereich nicht nass werden.

Weitere Fragen:

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Entstehung und Diagnose

Marilyn Monroe hatte eins und bei Cindy Crawford ist es zum persönlichen Markenzeichen geworden: ein Muttermal, mitten im Gesicht. Doch meist bleibt es nicht bei dem einen und im Laufe unseres Lebens gesellen sich oft noch ein paar dazu. Sie verändern mitunter ihr Aussehen oder die Farbe, was in den meisten Fällen nichts Dramatisches ist. Aber leider nicht immer, denn aus manchen Pigmentflecken und Muttermalen kann sich Hautkrebs entwickeln.

Der Fachbegriff „Pigmentmal“ erklärt die Entstehung: Es sammeln sich besonders viele Zellen in der Haut, die Pigmente (Hautfarbstoffe) produzieren. Wie viele Muttermale Betroffene entwickeln, ist genetisch bedingt – vor allem aber liegt es daran, wie lange die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt wurde. Die Haut vergisst nie! So können in späteren Jahren auch Muttermale an Stellen entstehen, die meist mit Kleidung bedeckt werden. Manche Experten mutmassen, dass genau diese Muttermale zur Bösartigkeit neigen.

Nicht zuletzt durch die intensive Aus- und Weiterbildung in der Dermatochirurgie ist Ihre Haut dafür bei unseren erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten in besten Händen. Ihr Vorteil bei Skinmed: Neben der grösstmöglichen Sicherheit legen wir immer auch besonderen Wert auf ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis.

Die Behandlung

Harmlose Muttermale können bei Wunsch nach makelloser Haut problemlos operativ entfernt werden.

Bei einem Erstgespräch wird das Muttermal begutachtet und der Ablauf der Behandlung erläutert, sodass ein OP-Termin vereinbart werden kann.

Lässt sich die Gutartigkeit eines Muttermals nicht zweifelsfrei feststellen oder lautet die Diagnose „Hautkrebs“, entnehmen wir zur grösstmöglichen Sicherheit der Patienten und ebenfalls in Lokalanästhesie die Hautveränderung mit angrenzendem Gewebe. Dieses wird anschliessend in unserem hauseigenen pathologischen Institut Skinpath genau untersucht. Die präzise gesetzten Schnitte werden mit besonderen Nahttechniken verschlossen, sodass starker Narbenbildung entgegengewirkt wird. Gegebenenfalls entstehende Gewebedefekte können jedoch mit speziellen Verfahren rekonstruiert werden.

Der Eingriff wird in lokaler Betäubung durchgeführt. Ausser einem kleinen Einstich bemerken Sie nichts. Meist dauert ein kleiner Eingriff zwischen 15 und 30 Minuten. Die Fäden werden nach ca. 7 – 14 Tagen entfernt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass nicht direkt beim Ersttermin (Beratungstermin) operiert werden kann. Abhängig von der Grösse der Operation unterscheiden sich Vorbereitungen, Räume und auch die Dauer. Deshalb können wir Ihre Operation erst nach einem ersten Beratungsgespräch genau planen. Gleichzeitig sorgen wir dadurch dafür, dass wird Ihre Operation für Sie entspannt und reibungslos verläuft.

Nach der Behandlung – das gilt es zu beachten

Die ersten drei Tage nach der Operation sollte das OP-Areal nicht nass werden – weder durch Wasser noch durch Schwitzen (Sport). Wenn Sie Leistungssport betreiben oder andere schweisstreibende Vorhaben haben, lässt sich das Vorgehen nach der Operation im Vorhinein planen. Grundsätzlich empfehlen wir, nicht dringende Eingriffe zeitlich so abzustimmen, dass Sie zwischen der Operation und dem Termin zum Fadenziehen keine sportlichen Verpflichtungen oder Auslandsreisen anstehen.

FAQ

Was ist, wenn ich meine Muttermale aufkratze?

Störende Muttermale sollten nicht aufgekratzt werden. Wenn es mal passiert, ist das grundsätzlich nicht schlimm. Werden sie jedoch permanent gereizt, könnte die Gefahr bestehen, dass sie mutieren.

Woran erkenne ich, ob ein Muttermal bösartig ist?

Die A-B-C-D-E-Regel erlaubt eine erste Einschätzung dazu, ob ein Muttermal gut- oder bösartig ist:

  • A = Asymmetrie (das Muttermal ist ungleichmässig, also weder rund noch oval)
  • B = Begrenzung (der Rand ist unregelmässig)
  • C = Colour (die Färbung hat sich geändert und wird weiss, blau oder rot)
  • D = Durchmesser (er wird grösser als 6 mm)
  • E = Entwicklung (es fängt an zu bluten, nässen, jucken;
    Grösse, Form, Farbe oder Oberfläche ändern sich)

Wenn mindestens zwei Kriterien zutreffen, ist die Spezialisten-Expertise des Hautarztes gefragt. Ein Hautscreening gibt Sicherheit und Gewissheit.

 

Ihre Spezialisten

Dr. med. Felix J. Bertram

Facharzt FMH für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Sabine Kurzidem Hautärztin

Dr. med. Sabine Kurzidem

Fachärztin für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Anna Balazs

Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Akewit Chanwangpong

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Dr. Gabriela Brata

Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie

Malte Schmelter

Arzt für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Philipp Schrüfer

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Malise Günther Hautärztin Dermatologie Skinmed

Malise Günther

Weiterbildungsassistentin Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Sarina Angermeier

Weiterbildungsassistentin Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Sandra Falkvoll Hautärztin Aarau

Dr. med. Sandra Falkvoll

Weiterbildungsassistentin Dermatologie und Venerologie