Expertenratgeber von Alberto Sandon, leitender Haartransplanteur bei Skinmed

Das Haar lichtet sich und die Kopfhaut schimmert immer mehr durch. Viele Menschen stören sich daran oder leiden sogar darunter. Wer von Haarausfall betroffen ist, hat oft bereits einen langen Leidensweg und unzählige Behandlungsversuche hinter sich.

Immer mehr Betroffene – meist Männer, aber auch Frauen – stellen sich mittlerweile mit diesem Tabuthema und wollen eine Haartransplantation durchführen lassen. Doch viele wissen nicht, was sie bei dieser Behandlung erwartet und was überhaupt möglich ist.

Als führender Experte und Schweizer Pionier für Haartranplantationen ist Alberto Sandon seit Juli 2020 leitender Haartransplanteur bei Skinmed. Nachfolgend hat er die wichtigsten Informationen in einem Ratgebertext für Sie zusammengefasst.

1. Haarausfall: Ursachen & Symptome
2. Voraussetzungen für eine Haartransplantation
3. Behandlung und Methoden
4. Vorher/Nachher: Ergebnisse einer Haartransplantation
5. Wie findet man die passende Praxis oder Klinik?

 

Mann mit Haarverlust

 

Haarausfall: Ursachen & Symptome

Geheimratsecken, Halbglatze, Glatze oder lichte Stellen auf dem Kopf – den einen trifft es früher, den anderen später und manche gar nicht. Früher gehörten diese Erscheinungen zum Älterwerden dazu. Heute ist das anders: Spezialisten können mittlerweile Haare von einer Körperstelle an eine andere transplantieren. Allerdings ist der Erfolg dieser Behandlungsmethode auch abhängig von der Ursache für den Haarausfall. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten:

1. Die androgenetische Alopezie bedeutet so viel wie Haarausfall durch männliche Hormone oder Vererbung. Diese Form, bei der das Haupthaar ausfällt, betrifft 80 Prozent aller Männer. Doch auch Frauen können betroffen sein. Bei dieser Form entwickeln die Haarwurzeln eine Überempfindlichkeit gegenüber Dehydrotestosteron (DHT), das aus dem körpereigenen Hormon Testosteron stammt. Die Haarfollikel verkleinern sich und können nur noch eingeschränkt bis gar nicht produzieren, sodass die Haare schneller ausfallen oder gar nicht mehr wachsen.

Meist nimmt mit steigendem Alter der Grad des Haarausfalls zu. In den meisten Fällen beginnen die Symptome zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Doch auch in jungen Jahren kann es – selbst bei Frauen – bereits zu Symptomen kommen. Entgegen der weitläufigen Meinung spielt Stress eine eher untergeordnete Rolle bei Haarausfall. Dadurch können zwar die Symptome beschleunigt werden, eine Ursache ist Stress allein aber praktisch nie.

Bei dieser Form des Haarausfalls eignet sich eine Haartransplantation sehr gut. Auch eine Glatze kann durch einen schrittweisen Wiederaufbau des Haares behandelt werden. Bei frühzeitigem Behandlungsbeginn können wir den androgenetischen Haarausfall oft auch aufhalten, indem die Wurzeln länger erhalten und gestärkt werden. Hierbei kann man mit Medikamenten und der PRP-Eigenblutbehandlung unterstützend beitragen – auch bei Frauen.

2. Kreisrunder Haarausfall – in der Fachsprache Alopecia areata genannt – ist die häufigste entzündliche Haarausfall-Erkrankung. Dabei treten runde, kahle Stellen auf dem Kopf auf. Experten vermuten als Ursache eine Autoimmunreaktion des Körpers, bei der sich Abwehrzellen gegen Zellen in den Haarwurzeln richten. Das Haarwachstum wird dadurch gestört und dies führt schliesslich zum Haarausfall. Frauen und Männer können gleichermassen betroffen sein.

Der Erfolg einer Haartransplantation ist bei diesem Leiden nicht gewährleistet, da die Gefahr gross ist, dass die Haare erneut ausfallen.

3. Krankhafter Haarausfall, auch diffuse Alopezie genannt, zeigt sich durch einen gleichmässigen Haarausfall auf dem ganzen Kopf. Hierbei liegen medizinisch-dermatologische Probleme zugrunde, die unbedingt vom Hautarzt behandelt werden sollten.

Eine Haartransplantation ist in diesem Fall noch nicht empfehlenswert, da zuerst die Ursache diagnostiziert und behandelt werden muss.

 

Frau mit vollem Haar

Haarausfall bei Frauen – nicht nur ein kosmetisches Problem

Auch wenn Männer deutlich häufiger von Haarausfall betroffen sind, leiden auch Frauen darunter. Wallendes und volles Haar gilt besonders für Frauen als Schönheitsideal, sodass Haarausfall das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen kann. In den meisten Fällen äussert sich der Haarverlust in einem allgemeinen Ausdünnen der Kopfhaare, hauptsächlich im Scheitelbereich. Die Behandlungsmöglichkeiten richten sich, genau wie bei Männern, immer nach der Ursache.

 

Liegt ein androgenetischer Haarausfall vor, ist der Ablauf einer Behandlung ähnlich wie bei einem männlichen hormonellen Haarausfall. Doch auch nach Schwangerschaften, im Alter von 30 bis 40 Jahren, oder in den Wechseljahren kann es bei Frauen zu Haarausfall kommen.Prozent an Haartransplantationen

Laut weltweiter Studie der International Society of Hair Restoration Surgery sind die meisten Kunden männlich, etwa zehn Prozent sind Frauen – Tendenz steigend.

Sowohl eine PRP-Behandlung als auch eine Haartransplantation können ebenso bei Frauen erfolgreich durchgeführt werden. Die Aussicht auf nachhaltig volleres Haar ist gross. In jedem Fall ist eine persönliche Beratung Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung.

Was tun, wenn Augenbrauen, Wimpern oder Bart nicht dicht genug sind?
Der aktuelle Trend: Männer tragen Bart und Frauen markante Augenbrauen. Viele Menschen stellt dieser Trend aber vor ein Problem: Entweder ist der Bartwuchs eher spärlich oder die Augenbrauen licht. In beiden Fällen können Eigenhaarbehandlungen zum Erfolg führen.

Augenbrauen-Haarausfall
Die Ursachen für Haarverlust der Augenbrauen können unterschiedlicher Natur sein. Häufig ist androgenetisch, d.h. erblich bedingter Haarausfall der Grund. Besteht der Wunsch nach einer Augenbrauen-Haartransplantation, erläutern unsere Spezialisten für Haarwurzeltransplantationen die Ausgangssituation und klären über realistische Möglichkeiten auf.

Spärlicher Bartwuchs
Haar- und Bartwuchs sind bei jedem Mann verschieden. Viele Männer, deren Bartwuchs im Oberlippenbereich oder an den Wangen eher spärlich ist oder sogar grosse haarlose Lücken aufweist, leiden darunter. Wer sich einen kräftigen Vollbart wünscht, kann mit einer Eigenhaartransplantation zum Ziel gelangen. Ein ausführliches Beratungsgespräch ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

Chancen für vollere Wimpern
Auch an den Wimpern sind Haartransplantationen grundsätzlich möglich. Bei dieser Behandlung muss allerdings sehr vorsichtig gearbeitet werden, da die Werkzeuge und Instrumente direkt an den Augenlidern ansetzen. Nur wenige lassen diese Behandlung durchführen, die auch nicht in allen Kliniken angeboten wird. Skinmed beispielsweise führt diese Behandlung nicht durch.

 

Voraussetzungen für eine Haartransplantation

Zahlen und Fakten: So wird Haarausfall eingeteilt
Eine Eigenhaartransplantation hat einen grossen kosmetischen Vorteil: Sie füllt und verdichtet lichtes Kopfhaar direkt an der betroffenen Stelle. Das Ziel dieser Behandlung ist es, dauerhaft eine natürliche und typgerechte Frisur zu erreichen. Eine gute Prognose haben unserer Erfahrung nach Patienten, die noch leichtes Haar haben und dieses verdichten möchten.

Die Behandlung ist zwar auch bei einer kompletten Glatze erfolgreich, doch um einiges aufwendiger und deutlich langwieriger. Der Aufwand und letztendlich auch die Kosten einer Haartransplantation richten sich in der Regel nach dem Grad des Haarausfalls, der mit der Hamilton-Norwood-Skala berechnet wird.

Die androgenetische Alopezie verläuft meist nach einem charakteristischen Muster. Die Hamilton-Norwood-Skala verdeutlicht dieses und teilt die Art des Haarausfalls in sieben Stadien ein. Je höher die Zahl, umso stärker ist der Grad des Haarausfalls.

Davon abhängig wird berechnet, wie viele Grafts verpflanzt werden müssen, um zum einen ein schönes Ergebnis zu erzielen und zum anderen die Behandlungskosten besser berechnen zu können. Bei einem Graft handelt es sich einfach gesagt um die Einheit, die beschreibt, wie viele Haarfollikel ein Transplantat beinhaltet.

Für wen macht eine Haartransplantation Sinn?
Jeder hat seine ganz eigenen Gründe, warum er oder sie sich für diesen Schritt entscheidet. In vielen Fällen wird Haarausfall als äusserst belastend erlebt, sodass die Behandlung meist folgende Ziele verfolgt:

– mehr Wohlbefinden,
– besseres Selbstbewusstsein,
– ein jüngeres Erscheinungsbild,
– ein vitaleres Aussehen,
– eine Rekonstruktion von Narbengewebe nach Verbrennungen oder Unfällen.

Wichtig: Eine Haartransplantation kann NICHT durchgeführt werden bei Patientinnen und Patienten, die keine Haare oder krankhaften Haarausfall haben. Bei krankhaftem Haarausfall liegen meist dermatologische Probleme vor. Eine Haarimplantation wäre nicht erfolgreich. Für Patienten ohne Haare, also mit sehr wenig Spenderfläche, können Teillösungen in Betracht gezogen werden.

Mögliche Alternativen zur Haartransplantation
Der dringende Rat des Fachmanns: Ob Haartransplantation oder eine alternative Methode, um den Erwartungen einer solchen Anwendung gerecht zu werden, ist im Vorfeld eine umfassende Beratung notwendig. Nur so können die individuell möglichen Ergebnisse im vollen Umfang besprochen werden. Auch das Abklären der Ursachen ist vor einer möglichen Haartransplantation zwingend nötig.

Wer sich vor einer Operation scheut, kann Alternativen probieren, um den Haarausfall zu stoppen oder zu kaschieren. Hierzu zählen:

– die Behandlung mit Medikamenten,
– eine PRP-Eigenblutbehandlung,
– oder behelfsmässig ein Toupet.

Ist eine Transplantation von Fremdhaar möglich?
Die Transplantation von Fremdhaar ist nicht möglich. Es gibt zwar eine Methode, bei der künstliches Haar verwendet wird. Doch da die Haut diese Kunsthaare mit der Zeit wieder ausstösst, es häufig zu Irritationen kommen kann und die Massnahme sehr teuer ist, wird diese Behandlung in der Schweiz nicht mehr durchgeführt.

In welchem Alter darf man eine Haartransplantation durchführen lassen?
Ganz allgemein kann gesagt werden, dass bis zu einem Alter von 18 Jahren die Empfehlung ausgesprochen wird, keine Haartransplantation durchführen zu lassen. Der Körper und das Haar befinden sich noch in der Entwicklung und die Symptome sind häufig vorübergehend. Darüber hinaus gibt es keine Alterseinschränkungen – der Grossteil der Behandlungen erfolgt im Alter zwischen 25 und 45 Jahren, was auch die internationale Studie der International Society of Hair Restoration Surgery belegt:

Haartransplantationen nach Alter

 

Gibt es Nebenwirkungen?
Durch die Haartransplantation kann es zu einer Schockreaktion des bestehenden Haares kommen. Dabei fallen nach der Behandlung zehn bis 20 Prozent des angrenzenden Haares aus. Dieses wächst nach wenigen Monaten allerdings wieder nach. Nicht erschrecken: Während dieser Zeit sieht man noch kein Ergebnis der Transplantation, da weiterhin nur wenig Haar vorhanden ist.

 

Behandlung und Methoden

Der Verlust von Haaren kann Menschen psychisch stark belasten. Eine Haartransplantation kann Abhilfe schaffen und überzeugende Ergebnisse liefern. Die häufigsten Haartransplantationen weltweit sind laut International Society of Hair Restoration Surgery die Haarverpflanzung am Kopf, die Eigenhaartransplantation des Bartes und Augenbrauenbehandlungen.

 

Haartransplantationen nach Körperregion

Welche Transplantationsmethoden stehen zur Verfügung?
Im Laufe der letzten Jahre wurden die Behandlungsmethoden immer weiter verfeinert. Hat man früher Hautstücke entnommen, die 40 bis 50 Haare enthielten, werden die entnommenen Hautstücke heute immer kleiner und feiner. So vermeidet man Ergebnisse, die ähnlich grob der Haaranordnung einer Barbiepuppe sind. Zwei Methoden haben sich bei der Behandlung von Haarverlust in der modernen Haartransplantation bewährt:

 

1. Die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation)

Die FUT-Methode kann zum Einsatz kommen, wenn es um die Haarverdichtung geht, wie zum Beispiel bei Frauen mit genetisch bedingtem Haarausfall, oder wenn bei fortgeschrittenem Haarverlust nicht genügend Spenderareal zur Verfügung steht. Das Spenderhaar wird durch einen Hautstreifen inklusive der Haarfollikel (bis zu 3’000 follikuläre Grafts) entnommen. Die Methode eignet sich besonders, wenn:

– grosse Areale rekonstruiert werden sollen.
– eine hohe Anwachsrate mit vollem Haar erzielt werden soll.
– eine schnelle Heilungs- und Wachstumsphase das Ziel ist.

Durchführung der FUT-Methode für volles Haar und kurze Heilungsdauer
Der Hautstreifen wird entnommen und durch spezialisiertes Personal unter hochauflösenden Mikroskopen in die einzelnen Haarfollikel zerlegt. Die daraus gewonnenen Grafts werden dann für das Wiedereinsetzen präpariert und zwischenzeitlich gekühlt. Mithilfe dieses bewährten Verfahrens gelingt eine schnelle Heilungs- und Wachstumsphase. Die Entnahmestelle wird durch eine nahezu unsichtbare Naht verschlossen und die Fäden können nach rund 14 Tagen entfernt werden. Die Behandlungsdauer beträgt, je nach Umfang, etwa vier bis sechs Stunden, in der Regel unter örtlicher Betäubung und ambulant.

Kosten
Die Kosten betragen abhängig vom Behandlungsumfang ab CHF 4’500.-

Ablauf:
– Erstellen eines Behandlungskonzepts inklusive eingehender Beratung, Fotodokumentation und Einzeichnung der späteren Haarlinie.
– Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie.
– Der Eingriff startet mit der Entnahme der zu verpflanzenden Haarwurzeln.
– Die follikulären Einheiten werden unter dem Mikroskop gewonnen und für die Behandlung gekühlt gelagert.
– Das Empfängerareal wird vorbereitet und die Grafts werden unter Berücksichtigung der Haarwuchsrichtung und Haarlinie in die kahlen Stellen eingesetzt.
– Nach bis zu sechs Stunden ist der Eingriff beendet und die Patientinnen und Patienten erhalten Empfehlungen zum weiteren Verhalten.
– Für die einfache Pflege nach der Behandlung geben wir Ihnen Anweisungen mit.
– Das finale Ergebnis sehen Sie nach etwa 14 Monaten.

 

2. Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction)

Die FUE-Methode ist die andere bewährte Methode zur Haartransplantation. Die zu gewinnenden Haarfollikel werden einzeln extrahiert und unmittelbar nach der Entnahme wieder verpflanzt. Diese Methode bietet sich an, wenn:

– kleinere Areale, Haarlinien oder Geheimratsecken rekonstruiert werden sollen.
– eine Transplantation von Barthaaren erfolgen soll.
– eine Augenbrauenverdichtung gewünscht ist.
– Brusthaare rekonstruiert werden sollen.
– keine Narben zurückbleiben sollen.

Durchführung der FUE-Methode – von der Kurzhaarfrisur zu vollem Haar

Eine FUE besteht quasi aus vielen individuellen kleinen Haarverpflanzungen. Sie dauert etwa fünf bis acht Stunden, wahlweise auch an zwei aufeinander folgenden Tagen. Anstelle der Entnahme eines Hautstreifens werden bei dieser Methode einzelne Haarfollikel entnommen, was eine Narbenfreiheit garantiert. Die mikroskopisch kleinen Löchlein, die bei der Entnahme entstehen, heilen problemlos ab und sind für das Auge so gut wie unsichtbar. Daher ist diese Behandlungsmethode sowohl für spätere Kurzhaarfrisuren ideal aber auch für Frisuren mit längerem Haar geeignet.

Kosten
Diese Technik benötigt ein umfangreicheres und dichteres Spenderareal mit Kosten ab CHF 4’500, immer abhängig vom Behandlungsumfang meist höher ausfallen lässt.
Die Kosten für eine Augenbrauentransplantation beginnen bei CHF 2’500, auch abhängig von der Anzahl der verpflanzten Grafts.
Eine Barttransplantation mittels FUE liegt bei Kosten ab CHF 4’500 – auch abhängig vom Behandlungsumfang.

Wichtig: Die Entnahme bei der FUE-Methode kann lediglich bei kurzem Haar erfolgen, sodass eine komplette Rasur des Kopfhaares erforderlich ist, denn diese Massnahme verkürzt auch die Dauer des Eingriffs deutlich. Es ist elementar, dass man sich vor der Behandlung bewusst ist, dass man in den ersten Wochen mit einem Kurzhaarschnitt unterwegs ist – lediglich zwei bis drei Prozent der Frauen wählen daher diese eigentlich sehr präzise, moderne und erfolgreiche Technik.

Ablauf:
– Erstellen eines Behandlungskonzepts inklusive eingehender Beratung, Fotodokumentation und Einzeichnung der späteren Haarlinie.
– Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie.
– Der Eingriff startet mit der Einzelentnahme der zu verpflanzenden Haarwurzeln.
– Das Empfängerareal wird durch kleine Einstichkanäle (Slits) vorbereitet und die Grafts werden unter Berücksichtigung der Haarwuchsrichtung und Haarlinie in die kahlen Stellen eingesetzt.
– Nach bis zu neun Stunden ist der Eingriff beendet und die Patienten erhalten die Empfehlungen zum weiteren Verhalten.
– Für die einfache Pflege nach der Behandlung geben wir Ihnen Anweisungen mit.
– Das finale Ergebnis ist nach etwa 14 Monaten zu sehen.

 

Gemeinsamkeiten der Behandlungen

Vor der Behandlung:
Alle notwendigen Unterlagen und Informationen erhält der Patient von uns bereits vor dem Behandlungstermin und kann sich somit gut und umfassend darauf einstellen. Am Operationstag gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Es kann normal gefrühstückt werden und der Rest wird vor Ort vom erfahrenen Skinmed-Team erklärt. Der Tag sollte komplett für die Behandlung freigehalten werden, da diese bis zu neun Stunden dauern kann.

Während der Haartransplantation:
Während den Behandlungen liegen die Patientinnen und Patienten bequem und durch Kissen gestützt auf dem Bauch und können entspannen, TV schauen, ihr iPad bedienen oder lesen. Durch die Lokalanästhesie ist die Behandlung praktisch schmerzfrei. Da die Behandlung bis zu neun Stunden dauern kann, arbeiten die Spezialisten von Skinmed im Team, das sich ablösen kann. Nach Abschluss der Behandlung können die Patientinnen und Patienten in der Regel sofort nach Hause gehen.

Nach der Haartransplantation:
Nach einem Eingriff kann an der Entnahmestelle für kurze Zeit ein leichtes Brennen auftreten. Es kann zu Schwellungen im Stirnbereich oder sogar der Augenpartie kommen, die jedoch nach drei bis vier Tagen vergehen. Auch Spannungsgefühle oder Juckreiz der Haut sind normal, da die kleinen Wunden heilen.

Haarpflege
Bei der langfristigen Pflege des Haares gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Das Wachstum der Haare kann durch kein Mittel beschleunigt oder verbessert werden. Das Haar wächst nach einer Transplantation am besten mit natürlicher und normaler Pflege.

Gesellschafts- bzw. Arbeitsfähigkeit
Aus kosmetischer Sicht ist rund zehn bis 14 Tage mit Einschränkungen durch Rötungen oder Schwellungen zu rechnen. Wir empfehlen daher auch, sich in dieser Zeit eine Auszeit zu gönnen. Arbeitsfähig im eigentlichen Sinn ist man aber normalerweise bereits am Tag nach dem Eingriff.

Endgültiges Resultat
Die Krusten, die nach einer Behandlung entstehen, fallen nach etwa zehn Tagen ab. Das transplantierte Haar wird anfangs ausfallen, was zudem zu Rötungen führen kann. Später beginnen die transplantierten Wurzeln zu spriessen und die neuen Haare wachsen stetig weiter. Bis zum Endresultat kann es bis zu 14 Monaten dauern.

 

Vorher/Nachher: Ergebnisse einer Haartransplantation

Der Zustand unserer Haare hat einen erheblichen Einfluss auf unser Erscheinungsbild. Wer volles und glänzendes Haar hat, wird zum Beispiel als vital und gesund eingeschätzt. Mit einer Haartransplantation kann man die negativen Folgen von Haarverlust vermeiden und sein Aussehen wieder den eigenen Wünschen anpassen.

Haartransplantationen halten für immer.
Die Haare wachsen bis ans Lebensende an der eingepflanzten Stelle. Mit einer zweiten oder dritten Behandlung– auch über mehrere Jahre hinweg – ist eine weitere Verdichtung möglich. Transplantierte Haare können nicht ausfallen. Jedoch können noch nicht ausgefallene Haare in der Problemzone später ausfallen, was eine Nachbehandlung notwendig machen kann.

Das Ziel einer Haartransplantation ist immer ein besonders natürliches Ergebnis. Ist die Spenderfläche etwas dünner, wird auch das Haar dünner und feiner verpflanzt und passt sich somit dem Erscheinungsbild des Haares an. Ganz natürlich altern auch die Haare des transplantierten Follikels und werden mit dem Alter weiss, da die Erneuerung ihrer Zellstruktur wie bei den restlichen Haaren langsamer wird.

Um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen, setzt man die Haare in kleine Öffnungen. Mit diesen Öffnungen gibt man auch die Haarausrichtung an. Gerade am Hinterkopf muss man den Wirbel wieder genauso ausrichten, wie er ursprünglich war. An der Stirn arbeiten Experten mit Einzelhaaren, die dort versetzt und gezielt eingesetzt werden.

 

Wie findet man die passende Praxis oder Klinik?

Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, möchte natürlich beste Ergebnisse erzielen und eine Behandlung durch erfahrene Spezialisten bekommen. Wir empfehlen deshalb bei der Wahl der Praxis oder Klinik auf Expertenwissen zu vertrauen. Die beste Möglichkeit, dieses herauszubekommen, ist die Frage: Seit wann befasst sich der Operateur mit dieser Behandlung und führt sie durch? Arbeitet er mit Fachärzten zusammen? Je mehr Erfahrung, desto besser.

Was sind die nächsten Schritte?
Wenn es um Haartransplantationen geht, zählt Qualität. Die erfahrenen Fachärzte und Spezialisten bei Skinmed sind in ihren jeweiligen Behandlungsgebieten sehr erfahren und entsprechend ausgebildet. Damit sich die Spezialisten ein genaues Bild der Ausgangssituation und Ursache des Haarausfalls machen können, ist ein persönliches Beratungsgespräch der erste wichtige Schritt in Richtung einer gezielten und passenden Behandlung. Nach der Voruntersuchung, ärztlichen Rücksprache und im individuellen Gespräch klären die Experten von Skinmed detailliert über Möglichkeiten der Behandlung auf.

Die Patientinnen und Patienten profitieren bei skinmed von einer modernen Infrastruktur sowie einem interdisziplinären Team, das gezielt auf die individuellen Bedürfnisse eingeht. Nicht umsonst ist Skinmed Mitglied in führenden Fachvereinigungen.

Bei Fragen zum Thema Haartransplantationen stehen wir gerne zur Verfügung.

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